Ein bisschen weniger Diabetes und dafür etwas mehr Normalität im Alltag. Da würde wohl kein Mensch mit Diabetes „nein“ sagen und genau damit werben aktuell manche Pumpen- und Sensorhersteller. In den letzten Jahren hat sich wirklich einiges getan und das die Digitalisierung besonders im Bereich Diabetes von Vorteil sein kann erleben wir schon tagtäglich. Auf […]
„Ja, ich darf das essen. Vielleicht möchte ich aber gar nicht“
Mit meiner Essstörung kommen für mich an Weihnachten viel mehr Probleme auf mich zu als mit Diabetes. Nach dem die ICT-Therapie für mich Geschichte war, konnte ich schließlich essen was ich wollte, wann ich wollte und wieviel ich wollte. Der Himmel, wenn man es vorher nicht konnte, wirklich wahr!
Aber nur weil ich heute als Mensch mit Diabetes alles essen kann und darf heißt das nicht, dass ich das auch tun muss!
20 Jahre Diabetes. Das beste Jahr seit meiner Diagnose
Egal was ich versuchte, ich bekam meinen Diabetes einfach nicht mehr richtig in den Griff. Klar, viele Jahre wollte ich das irgendwie auch gar nicht. Erst die Pubertät, Partys, Alkohol, Konzerte, Freunde – all das war einfach wichtiger. Dann kam das Insulin-Purging…
Was passiert eigentlich auf Blogger-Events? Zu Gast bei Lilly
„Ich finde das wirklich scheiße!“ Es war so laut in der Kneipe, dass ich meinen Kopf etwas mehr zu meiner Blogger-Kollegin drehte, um sie besser zu verstehen. Dann nahm ich einen großen Schluck Wein.
Noch ein bisschen weniger
„Pfffffuuuhhhh“, die Luft entweicht laut aus meinem Mund, als ich mit meinem Finger auf den „Senden- Button“ klicke. Noch im selben Moment klickt mein anderer Finger das Display an der Seite aus. Ich lege das Smartphone auf den Nachttisch. War es richtig, das jetzt zu posten? Nein, ich will gar nicht wissen, was jetzt passiert. Doch ich halte es nicht lange aus und schon etwas später halte ich das Smartphone erneut vor mein Gesicht. Ich will eben doch wissen, was all die Menschen dort draußen denken. Über mich denken. Ich muss es wissen. Einige Reaktionen habe ich tatsächlich schon erhalten. Sie sind alle furchtbar lieb und süß und aufbauend. Es gibt so viele wunderbare Menschen da draußen, denke ich und dunkele das Handy erneut ab, vor lauter Angst vor schlechten Reaktionen.
Drei Reanimationen und ein Herzschlag – Interview mit Jasmin Thiel über Diabetes & Essstörungen Teil II
Im ersten Teil des Interviews hat uns Jasmin ihre eigene Geschichte erzählt. Die Diabetes-Diagnose, der Verlauf ihrer Essstörung bis hin zur Akzeptanz und Therapie. Heute verrät sie uns nicht nur, wie diese Therapie aussah sondern auch, was sie sich für die Zukunft wünscht. Nur nicht für sich selbst, sondern für unsere Gesellschaft. Wie sieht/ sah […]
Drei Reanimationen und ein Herzschlag – Interview mit Jasmin Thiel über Diabetes & Essstörungen Teil I
Wie alt warst du bei deiner Diabetes-Diagnose? Es war der 18. Oktober 1998 und ich war 11 Jahre alt. In welchem Alter hattest du die Größten Probleme mit deinem Diabetes? Vom ersten Tag an war der Diabetes für mich ein Riesenproblem. Es mag gute und schlechte Zeiten gegeben haben, aber im Großen und Ganzen habe ich […]
COOL*SAFE Medikamenten Kühltasche im Test
Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, dass bei stoffwechselgesunden in den ß-Zellen der Bauchspeicheldrüse produziert wird und den Glukosehaushalt des Körpers reguliert. Es ist ein Makromolekül, das aus zwei längeren Polypeptiden besteht. Kurz gesagt: Aminosäuren. Noch genauer: Proteine – also Eiweiß.
Wenn die Kühlkette abreißt und sich die Temperatur leicht ändert, ändert sich die Proteinstruktur des Insulins und es kann die Wirkung verlieren. Durch erneutes Wärmen oder Kühlen lässt sich diese Struktur auch nicht wiederherstellen.
Einmal Notaufnahme und zurück
Sie versuchten mir einen Zugang zu legen. Peter machte jede Lampe im Wohnzimmer an und die Suche nahm ihren Lauf. Bei mir eine gute – oder überhaupt – eine Vene zu finden, ist wie Lotto spielen. Sie versuchten es in der rechten Armbeuge. Nichts. Ich schlug mein rechtes Handgelenk vor „Da findet man meistens noch etwas.“ Gesagt getan, doch klappen wollte es nicht. Der dritte Versuch war mein linker Handrücken, doch auch der blieb erfolglos. „Dann müssen wir es an den Füßen probieren!“ dafür musste ich aber erstmal in den Rettungswagen. Die beiden Herren trugen mich die zwei Stockwerke nach unten.








